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Delphi legt Finanzbericht für das erste Quartal 2008 vor

Unternehmen refinanziert und erweitert DIP-Kreditfazilität

Anmerkungen zur Altersvorsorge 

Datum der Veröffentlichung: 09. Mai 2008

TROY, Michigan — Delphi Corp. (PINKSHEETS: DPHIQ) gab heute die finanziellen Ergebnisse für das erste Quartal 2008 mit Einnahmen von 5,3 Millarden USD und einem Nettoverlust von 589 Millionen USD bekannt. Delphi gab außerdem die Refinanzierung und Fristverlängerung der DIP-Kreditfazilität bis zum 31. Dezember 2008 bekannt. Aufgrund positiver DIP-Kreditgeberbeteiligung und abhängig von der gerichtlichen Genehmigung wird Delphi die beantragte DIP-Kreditfazilität von den bereits vorher angekündigten 4,1 Milliarden USD auf 4,35 Milliarden USD erhöhen, was dem Unternehmen etwa 250 Millionen USD an zusätzlicher Liquidität verschafft. Des Weiteren verkündete Delphi, dass sich GM bereit erklärt hat, Beträge, deren Zahlung bei Inkrafttreten des Abfindungs- und Umstrukturierungsabkommens an Delphi zu erwarten war, im Voraus zu zahlen. Diese Vorgehen verschaffen dem Unternehmen ausreichende Liquidität, um die laufende Umsetzung des Delphi Umstrukturierungsplans zu unterstützen.

Finanzielel Ergebnisse für das erste Quartal 2008

  • Weltweite Erträge: Einnahmen von 5,3 Milliarden USD im Gegensatz zu 5,7 Milliarden in Q1 2007.
  • Nicht GM-bezogene Einkünfte: Nicht GM-bezogene Einkünfte für das Quartal belaufen sich auf 3,6 Milliarden USD, gegenüber 3,5 Milliarden USD in Q1 2007, was hauptsächlich dem günstigen Wechselkurs zuzuschreiben ist. Ohne Einbeziehung der Wechselkursauswirkungen fielen die nicht GM-bezogenen Einkünfte um 4 %. Das nicht GM-bezogene Geschäft stellt 69 Prozent der Q1-Einkünfte dar, im Vergleich zu 62 Prozent vor einem Jahr, und ist hauptsächlich auf Umsatzrückgänge von GM North America um 18 Prozent zurückzuführen, wobei die Auswirkungen im Zusammenhang mit einer Arbeitsniederlegung bei einem Tier 1-Lieferanten von GM sowie vertragliche Preisreduzierungen berücksichtigt sind.
  • Cashflow: Der für Betriebstätigkeiten eingesetzte Cashflow betrug 290 Millionen USD, verglichen mit 414 Millionen Dollar für den laufenden Betrieb in Q1 2007. Das für den laufenden Betrieb verwendete Bargeld vermehrte sich in Q1 2008 verglichen mit Q1 2007 aufgrund einer Nettoreduzierung bei den Zahlungen für das Übergangsprogramm für die US-Belegschaft in Höhe von 146 Millionen USD.
  • Nettoverlust: Nettoverluste in Höhe von 589 Millionen USD bzw. 1,04 USD pro Anteil, im Vergleich zu Nettoverlusten in Q1 2007 von 533 Millionen USD bzw. 0,95 USD pro Anteil. In den Nettoverlusten von Q1 2008 sind 79 Millionen USD an Umstrukturierungskosten für vorher in Kapital umgewandelte Gebühren für den Kapitalkauf- und Verpflichtungsvertrag („EPCA“) enthalten, die als Folge der Beendigung des EPCA angefallen sind. Zusätzlich wurden Delphis finanzielle Ergebnisse von den gestiegenen Kosten für das Übergangsprogramm für die Belegschaft in Höhe von ungefähr 42 Millionen USD weiter beeinflusst.
  • Liquidität: Mit der Erweiterung und Refinanzierung der DIP-Kreditfazilität und der Verfügbarkeit von Vorauszahlungen durch GM glaubt Delphi für 2008 weiterhin über ausreichend Liquidität zu verfügen. Seit dem 31. März 2008 hatte Delphi liquide Mittel von 1,8 Milliarden USD, bestehend aus Bargeld, Barwerten und verfügbarer Liquidität unter bestehenden DIP-Kreditfazilitäten.

Angelegenheiten zur Altersvorsorge

Delphi bestärkte seine Zusage zur Finanzierung und Einstellung seiner gegenwärtigen Rentenpläne für Stundenlohn- und Gehaltsmitarbeiter in den USA bei Abschluss des Konkursverfahrens. Delphi rechnet damit, seine Finanzierungsstrategie mit einer Kombination von Barbeiträgen und der Übertragung gewisser nicht finanzierter Rentenverbindlichkeiten in einen von GM gesponserten Plan ohne den Vorteil der bereits gewährten Rentenbeitragsbefreiung durchführen zu können. In diesem Sinne hat Delphi keine Verlängerung dieser Befreiungen bei der IRS bzw. PBGC beantragt. „Die relativ günstige Finanzposition der Pläne von Delphi am Bewertungstermin 1. Oktober 2007 bewirkte ein technisches ERISA-Beitragslimit, das den erforderlichen Beitrag zum Ausstieg aus dem Konkursverfahren für das laufende Planjahr festlegt", sagt John Sheehan, Delphi Vizepräsident und Leiter für Umstrukturierungsprojekte. „Das Erreichen dieses Limits bedeutet, dass wir die Befreiungen für eine leistungsfähige Übertragung gewisser Verbindlichkeiten an GM nicht mehr benötigen", sagte er. „Wir danken der IRS und PBGC für die konstruktive Unterstützung, die wir bei der Durchführung von Chapter 11 erfahren und hoffen auch weiterhin auf die Unterstützung dieser Behörden, wenn Delphi sich darum bemüht, seinen Verpflichtungen zur Finanzierung der Altersvorsorgepläne nach Abschluss des Konkursverfahrens nachzukommen“, fügt Sheehan hinzu.

Zusätzliche Informationen zu Delphis Betriebsergebnissen des ersten Quartals 2008 finden Sie im Bereich für Investoren auf der Website von Delphi unter www.delphi.com und auf Delphis Formular 10-Q für das erste Quartal, das noch heute bei der Securities and Exchange Commission eingereicht wird.

VORAUSBLICK
Diese Pressemitteilung einschließlich der als Teil dieses Berichts gelieferten Informationen sowie andere Berichte von Delphi können zukunftsorientierte Aussagen beinhalten, die zum Zeitpunkt der Darlegung die derzeitigen Ansichten hinsichtlich aktueller Ereignisse und der wirtschaftlichen Leistung reflektieren. Derartige vorausblickende Aussagen können und werden unter Umständen einer Vielzahl von Risiken, Unsicherheiten und Faktoren im Hinblick auf das betriebliche und geschäftliche Umfeld unterliegen, denen zufolge sich die tatsächlichen Geschäftsergebnisse des Unternehmens grundlegend von in derartigen zukunftsorientierten Feststellungen ausgedrückten oder implizierten zukünftigen Geschäftsergebnissen unterscheiden können. Manchmal lassen sich diese Feststellungen durch zukunftsorientierte Wörter wie etwa „können“, „dürften“, „werden“, „sollten“, „erwarten“, „plant“, „vorhersagt“, „glaubt“, „schätzt“, „voraussagt“, „potentiell“ oder „weiterhin“, sowie die negativen Formen dieser Begriffe und vergleichbare Terminologie identifizieren. Faktoren, die zu einem wesentlichen Abweichen der tatsächlichen Geschäftsergebnisse von diesen zukunftsorientierten Aussagen führen könnten, umfassen unter anderem die folgenden: Die Fähigkeit des Unternehmens, seinen laufenden Betrieb weiterzuführen; die Fähigkeit des Unternehmens, gemäß den Bedingungen der Finanzierungsfazilität mit dem Schuldner als Eigenverwalter und der Vorauszahlungsvereinbarung mit GM vorzugehen und zwecks Zugriff darauf eine Fristverlängerung und weitere Änderungen zu erzielen; die Fähigkeit des Unternehmens, die Genehmigung des Gerichts für Anträge in von ihm zeitweise verfolgten Fällen des Chapter 11 einzuholen; die Fähigkeit des Unternehmens, seinen am 25. Januar 2008 vom Gericht genehmigten geänderten Umstrukturierungsplan oder einen später genehmigten Umstrukturierungsplan zu vollziehen; Risiken im Hinblick auf Dritte, welche die gerichtliche Genehmigung ersuchen und erhalten, den Exklusivzeitraum des Unternehmens zum Vorschlagen und Bestätigen eines bzw. mehrerer Umstrukturierungspläne, zur Ernennung eines Chapter 11-Verwalters oder zur Umwandlung der Fälle in Chapter 7-Fälle zu beenden bzw. zu verkürzen; die Fähigkeit des Unternehmens, normale Geschäftsbedingungen mit Lieferanten und Dienstleistern zu erzielen bzw. beizubehalten; die Fähigkeit eines Unternehmens für seinen Betrieb kritische Verträge aufrecht zu erhalten; die potentiell nachteiligen Auswirkungen von Chapter 11-Fällen auf die Liquidität bzw. die Betriebsergebnisse des Unternehmens; die Fähigkeit des Unternehmens, seinen Geschäftsplan zeitgerecht finanzieren und durchführen zu können (einschließlich des unter Punkt 1. „Business Plan of Reorganization and Transformation Plan“ beschriebenen Umstrukturierungsplans im Jahresbericht des zum 31. Dezember 2007 endenden Jahres, der auf Formular 10-K bei der SEC eingereicht wurde); die Fähigkeit des Unternehmens, wichtige Führungskräfte und Partner zu werben, zu motivieren und/oder zu binden sowie den Betrieb während eines Streiks bzw. einer Teilarbeitsniederlegung oder Arbeitsverzögerung durch seine gewerkschaftlich organisierten Angestellten oder seine Hauptkunden fortzusetzen bzw. solche Ereignisse abzuwenden, und die Fähigkeit des Unternehmens, Kunden zu gewinnen und zu binden. Weitere Faktoren, die zukünftige Geschäftsergebnisse beeinflussen könnten, werden im Jahresbericht des zum 31. Dezember 2007 endenden Jahres benannt, der auf Formular 10-K bei der SEC eingereicht wurde, einschließlich der darin enthaltenen Risikofaktoren in Teil I, Punkt 1A. Risikofaktoren Delphi weist jegliche Absicht oder Verpflichtung zur Aktualisierung oder Korrektur zukunftsorientierter Aussagen von sich, sei es infolge neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse und/oder anderer Gründe. Auf ähnliche Weise können diese und weitere Faktoren, einschließlich der Regelungen eines letztendlich bestätigten Umstrukturierungsplans, den Wert von verschiedenen vor der Umstrukturierung bestehenden Verbindlichkeiten, des Eigenkapitals und/oder anderer Dividendenpapiere des Unternehmens beeinflussen.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
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